Auch diese Konversationskomödie des französischen Erfolgsduos Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière wäre unter normalen Umständen ein Fall für die Studiobühne, doch in Coronazeiten kommen auch die kleinen Stücke ins Große Haus. Und siehe da: Es passt. Die drei Akteure haben keine Mühe, mit vitalem Körpereinsatz die ganze Bühne zu bespielen, die Simone Graßmann spartanisch schick möbliert hat: Weiße Wohnlandschaft vor weißer Wand, auf der das virtuelle Kaminfeuer auf dem Alexa-gesteuerten Multmediabildschirm flackert. Cooler Lifestyle, den kein Buch, kein Bild, keine Vase trübt, nur der kränkelnde Ficus in der Ecke.