Coburg - Ein angeblich gestellter Verkehrsunfall beschäftigte am Mittwoch das Amtsgericht Coburg. Es ist ein recht kurioser Fall: Ein Mann aus dem Landkreis Coburg bringt seinen VW Polo in die Werkstatt eines Freundes. Dort soll ein kaputter Querlenker ausgetauscht werden. Später gibt der Polofahrer an, beim Abholen des Wagens rückwärts gegen den ebenfalls auf dem Hof geparkten Porsche 944 gestoßen zu sein. Dabei, so die Anklage, wurde der Porsche "nicht unerheblich" beschädigt. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern vor, den Unfall manipuliert zu haben: Der Porsche gehört dem Werkstattinhaber, ist Baujahr 1986 und schon seit 2001 abgemeldet. Die Freunde hätten angesichts ihrer jeweiligen desolaten Finanzlage die Versicherungssumme kassieren und unter sich aufteilen wollen.
Coburg Rätselraten um die Dellen am Porsche
Von Stefanie Karl 25.05.2016 - 00:00 Uhr