Coburg - Thomas Nowak hätte am liebsten eine Welt ohne die Gründe für Flucht und Vertreibung. Weil der 3. Bürgermeister um die Realisierbarkeit seines "frommen Wunsches" natürlich genau weiß, möchte er für seine Stadt wenigstens eine "weiterhin offene Bürgerschaft - ohne solche Erlebnisse wie in anderen Teilen der Bundesrepublik." Dabei geht es an diesem Abend weniger um Pegida, auch nicht um den Islam oder islamistischen Terror. Bei der Diskussion im Haus Contakt, zu der das evangelische Bildungswerk eingeladen hatte, stehen Zahlen und Fakten zum Thema Flucht und Asyl zur Debatte. Und wie eine Kommune wie Coburg, aber auch jeder Einzelne mit Flüchtlingen umgehen solle, könne oder dürfe.
Coburg Respekt gegenüber Fremden
Von Cornelia Stegner 21.01.2015 - 00:00 Uhr