Coburg - Anfang Februar kommt ein 68-Jähriger aus Sonneberg nach einem Waldspaziergang nicht nach Hause. Erst 20 Stunden später entdeckt ihn die Bergwacht nahe der Wiefelsburg in unwegsamen Gelände. Die Retter können den Mann zwar bergen, wenig später stirbt er aber an Unterkühlung im Krankenhaus. Ein ähnlicher Fall ereignet sich Mitte November 2016 in Oberfranken: Ein 77-Jähriger bleibt mit seinem Wagen auf einem matschigen Waldweg stecken. Der Mann hat zwar ein Handy dabei und kann die Polizei alarmieren. Seine Angaben sind aber so vage, dass eine große Suchmannschaft zweieinhalb Stunden lang den Forst durchkämmen muss, bevor der verzweifelte Rentner aus seiner misslicher Lage befreit werden kann.