Coburg - Heidemarie Heisler ist fit, was neue Technologien angeht. Mit ihrem Smartphone schickt die 70-Jährige regelmäßig WhatsApp-Nachrichten. "Das ist ganz einfach", versichert Heisler. Die Seniorin ist eine von elf Teilnehmern, die das Projekt von Elektrotechnik- und Informatik-Studierenden der Hochschule Coburg unterstützen. Die fünf Studierenden wollen herausfinden, ob Roboter als Helfer im Alltag akzeptiert werden und welche Bedingungen diese Geräte erfüllen müssen. Konkret geht es um einen Einkaufsroboter, der selbstständig in den Laden fahren und Einkäufe erledigen kann. Johanna Thomack, Leiterin der Fachstelle für pflegende Angehörige am AWO-Mehrgenerationen-Haus, hat eine Gruppe mit Testpersonen zusammengestellt. "Es sind Senioren dabei, die zum Beispiel eine Seh- oder Gehbehinderung haben. Aber wir haben auch pflegende Angehörige eingeladen oder Helfer, die Patienten stundenweise betreuen. So bekommen die Studenten ein umfassendes Bild, welche Bedürfnisse der Roboter erfüllen muss."