Coburg - Seit dem 1. Juli bringt sich Roza Koch bereits für den Stadtteil ein. Nowak sieht die Quartiersmanagerin als Sprachrohr der Bewohner und Mieter gegenüber der Stadt und der Wohnbau. Im Rahmen der "Sozialen Stadt Wüstenahorn" arbeiten verschiedene Träger zusammen. Auf sehr gute Erfolge können etwa der Interkulturelle Kinder- und Jugendtreff "Kaleidoskop", das Projekt "Stadtteil Mütter" und das Quartiersmanagement Wüstenahorn verweisen. Letzteres ist ein Projekt der Wohnbau Coburg, die auch die auch für die Finanzierung verantwortlich zeichnet. Träger des Quartiersmanagement ist die Johanniskirche Coburg. Nachdem die bisherige Quartiersmanagerin Kathrin Linnig sich beruflich umorientiere, übernahm Pfarrer Veit Röger vorübergehend die Leitung der Einrichtung. Auf der Suche nach eine dauerhaften Lösung kam der Johanniskirche ein Zufall zu Hilfe. Das Projekt "Stadtteilmütter" lief zum 30. Juni dieses Jahres aus. Dass die "Stadtteilmütter" bei der Bevölkerung sehr gut ankamen, war der Verdienst von Roza Koch. Für den Kirchenvorstand lag nichts näher, mit Roza Koch nicht nur eine in der sozialen Stadt erfahrene und sehr gut vernetzte Mitarbeiterin, sondern im Stadtteil auch bekannte Person mit der Leitung des Quartiersmanagement zu betrauen. Sobald das neue Bürgerhaus in Wüstenahorn fertig gestellt ist, soll Roza Koch dort ihren Dienstsitz haben. mr
Coburg Roza Koch ist neue Managerin des Quartiers
Martin Rebhan 11.07.2019 - 18:10 Uhr