Coburg rüstet auf Weiteres Impfzentrum kommt auf Lauterer Höhe

Bald schon sollen auch in der BGS-Turnhalle auf der Lauterer Höhe Menschen geimpft werden können. Foto: picture alliance/dpa/Biczysko

In der ehemaligen BGS-Turnhalle auf der Lauterer Höhe wird eine Außenstelle des Impfzentrums für Coburg Stadt und Land entstehen.

Coburg - In der ehemaligen BGS-Turnhalle auf der Lauterer Höhe wird eine Außenstelle des Impfzentrums für Coburg Stadt und Land entstehen, das teilte das Coburger Landratsamt am Dienstagmittag mit. Genau wie das Impfzentrum in Witzmannsberg wird diese Außenstelle von Stadt und Landkreis Coburg gemeinsam betrieben.

„Laut Staatsregierung ist in den nächsten Wochen erfreulicherweise mit einer Steigerung der Liefermenge der Impfstoffe zu rechnen und deshalb sollen die Impfkapazitäten vor Ort entsprechend ausgeweitet werden“, heißt es vom Landratsamt.

Im Durchschnitt sollen laut Bayerischem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ab April circa 850 Impfdosen je Tag pro 100 000 Einwohner zur Verfügung stehen. Für Stadt und Landkreis Coburg würde das circa 1000 Impfdosen täglich und damit mehr als doppelt so viel Impfstoff wie bisher bedeuten.

Die Aufteilung der impfwilligen Bürgerinnen und Bürger auf die beiden Impfstellen Witzmannsberg und ehemaliges BGS-Gelände erfolgt nach Postleitzahlen. Im Impfzentrum in der BGS-Halle werden dann künftig alle Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Coburg, der Stadt Neustadt bei Coburg, der Gemeinde Weidhausen und der Gemeinde Sonnefeld geimpft.

„Ich freue mich sehr, dass mit der zusätzlichen Außenstelle in der ehemaligen BGS-Turnhalle in Coburg künftig mehr Bürgerinnen und Bürger geimpft werden können“, erklärte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „So kommen wir hoffentlich dem Ziel näher, dass wir bis in den Herbst allen Impfwilligen ein Angebot zum Impfen machen können.“

Die Akquise von Verwaltungspersonal für die Außenstelle des Impfzentrums erfolgt weiterhin über das Landratsamt Coburg. Medizinische Unterstützung stellt der kommunale Gesundheitsverbund Regiomed.

„Dass wir bald mehr Impfstoff erhalten, ist eine sehr gute Nachricht. Das bringt uns auf dem Weg zur Eindämmung des Virus einen sehr großen Schritt weiter, wie die ersten Impfungen in der Region bereits gezeigt haben. Ich danke daher ganz besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Impfzentrum: Mit den Impfungen leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger in unserer Region“, so Landrat Sebastian Straubel.

 

Autor

 

Bilder