Coburg Stadt und Land Mit dem Impfen geht’s voran

Durch die Zuweisung von Sonderkontingenten des Moderna-Impfstoffes steht der Abschluss der Impfungen in der Priorisierungsstufe drei kurz bevor. Foto: dpa/Ronny Hartmann

Laut Landratsamt können ab sofort alle volljährigen Personen ohne Priorisierung kurzfristig einen Termin für eine Astrazeneca-Impfung erhalten.

Coburg - In der Region Coburg steht der Abschluss der Impfungen in der Priorisierungsstufe drei kurz bevor. Ermöglicht wurde dies insbesondere durch die Zuweisung von Sonderkontingenten des Moderna-Impfstoffes. Jede priorisierte Person sollte nun zumindest ein Impfangebot erhalten haben oder in Kürze erhalten. Dies teilt das Landratsamt mit und ruft gleichzeitig alle Personen auf, die sich bisher noch nicht für eine Impfung registriert haben, sich jetzt im Portal des Freistaates Bayern anzumelden.

Aktuell könnten auch schon jetzt alle volljährigen Personen ohne Priorisierung kurzfristig einen Termin für eine Astrazeneca-Impfung erhalten. Die Zweitimpfung dazu könne bereits vier Wochen später erfolgen. Einen Link dazu gibt es unter: www.landkreis-coburg.de.

Nach einer Infektion sei frühestens sechs Monate nach Ende der Infektion eine Impfung möglich. Das Landratsamt weist daraufhin, dass man sich dazu ebenso registrieren und einen Termin vereinbaren muss. Bei Online-Terminbuchungen könnten allerdings ausschließlich Erst- und Zweittermin vereinbart werden. Da aber für bereits infizierte Personen lediglich ein Impftermin nötig sei, werde der Zweittermin im Nachgang durch das Personal im Impfzentrum entsprechend storniert. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, müssen Impfwillige neben dem Impfpass und dem Personalausweis zum Impftermin unbedingt auch das Ergebnis des damals positiven PCR-Tests vorgelegen. Dies sei auch für den Nachweis einer vollständigen Immunisierung erforderlich.

Das Landratsamt weist des Weiteren darauf hin, dass im Falle kurzfristiger Terminabsagen keine Impfdosen verfallen. Kurzfristig würden dann weitere Impfwillige kontaktiert. Dafür könne man sich auf eine sogenannte „Reserveliste“ aufnehmen lassen. Um die Terminierung der Impfwilligen so effizient wie möglich zu gestalten, sei es zudem wichtig, im Falle einer Impfung durch einen Haus- oder Betriebsarzt die Registrierung im Online- Account zu löschen. Gleiches gilt im umgekehrten Fall.

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