Autenhausen - Er ist einer der wenigen Orte, der als sichtbares Zeichen im Landkreis an jüdisches Leben erinnert: Vor genau 100 Jahren waren die Eheleute Mina und Seligmann Gutmann Aufzeichnungen zufolge die letzten, die auf dem jüdischen Friedhof in Autenhausen beigesetzt wurden. 1839 auf einer Anhöhe 300 Meter außerhalb des Orts angelegt, fanden hier bis 1878 auch Coburger Juden ihre letzte Ruhestätte, weil es bis dahin in der Vestestadt noch keinen Friedhof gab. 100 Gräber sind auf dem durch eine Mauer begrenzten und unter Denkmalschutz stehenden Areal erhalten geblieben.
Coburg Steinerne Zeugen jüdischen Lebens
Christoph Scheppe 24.08.2020 - 15:58 Uhr