Coburg - Mehr als 70 Kinder und Jugendliche ziehen in diesen Tagen um den "Öberschten" herum durch die Straßen Coburgs, um den Bewohnern der Stadt den Segen Gottes für das neue Jahr zu bringen. Traditionell galt der erste Besuch der Sternsinger am Montag dem Rathaus und dem ganzen Magistrat. Dritter Bürgermeister Thomas Nowak wies gleich auf den sozialen Zweck der aktuellen Sternsingeraktion hin: "Ihr als Sternsinger setzt euch in diesem Jahr ganz konkret dafür ein, dass in Bolivien Diskriminierung und Ausgrenzung überwunden werden." Respekt sei die zentrale Aussage der diesjährigen Sternsinger auf ihren Wegen durch Deutschland. "Segen bringen - Segen sein,Respekt für mich und für andere - in Bolivien und weltweit", zitierte Nowak das aktuelle Motto.