Coburg - Das nennt sich Feuchtstreuung. Wenn die Temperaturen unter drei Grad Plus fallen, macht sich Straßenmeister Funk um zwei Uhr auf "Erkundungsfahrt". "Wir haben Punkte, an denen wir uns orientieren." Dazu gehören die wichtigsten Straßen und auch Bergstrecken wie Ölberg, Heimatring, Marschberg oder Frankenbrücke. "Wenn wir dort merken, es zieht an, dann rücken wir aus." Wie gestern. Mittag war der städtische Winterdienst noch unterwegs. "Wir haben schließlich 220 Kilometer Straßen zu betreuen." Diese sind in drei Kategorien aufgeteilt. Die wichtigsten Straßen - Kategorie 1 - werden zuerst geräumt. Das sind die Erschließungsstraßen. "Einige davon, wie die Cortendorfer Straße, mussten wir noch ein zweites Mal streuen."
Coburg Streudienst seit 3.30 Uhr im Einsatz
Redaktion 29.11.2013 - 00:00 Uhr