Coburg - Im November 2001 sorgt Coburg bundesweit für Schlagzeilen. Grund ist eine Masernepidemie, wie sie so in Deutschland lange nicht vorgekommen ist. Innerhalb von acht Monaten erkranken über 1100 Coburger aller Altersgruppen. "In Coburg waren nur rund 70 Prozent der Menschen gegen Masern geimpft, um eine Ausbreitung zu stoppen wären 95 Prozent nötig", erklärt Dr. Ulrich Mauser, Arzt am Coburger Gesundheitsamt. In Nachbarlandkreisen seien auch während der Coburger Masernepidemie nur vereinzelt Fälle aufgetreten, dort lag die Impfquote bei über 90 Prozent.