Rödental - In der Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause" arbeiten Ministerien, Polizei und Verbände gemeinsam daran, den Schulweg sicherer zu machen. Bei der Auftaktveranstaltung des neuen Schuljahres für Bayern, Oberfranken und Coburg in der Rödentaler Franz-Goebel-Halle sprach Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin von der Bedeutung der Aktion. "Die breite Öffentlichkeit schaltet sich meist erst ein, wenn etwas passiert ist. Dann wird nach den Verantwortlichen gefragt", kritisierte sie. Weitaus sinnvoller sei es, wenn sich jeder Einzelne im Vorfeld seiner Verantwortung bewusst werde. Eltern müssten als gutes Beispiel voran gehen, um den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln. "Nachdem ich einen Sohn bekommen habe, habe ich mir abgewöhnt, was ich früher schon mal gemacht habe. Etwa noch schnell bei Rot über die Ampel zu gehen", verriet Platzgummer-Martin. Im neuen Grundschullehrplan seien zudem Kompetenzziele verankert, die Kinder der Jahrgangsstufen eins und zwei, sowie drei und vier erreichen sollten. Es beginnt beim Einüben des richtigen Verhaltens in geschützten Räumen und endet in der Fahrradprüfung im vierten Schuljahr. Eltern sollten darauf achten, die Kinder erst nach der Radprüfung alleine zur Schule fahren zu lassen. Helle Kleidung, Reflektoren und ein Helm seien außerdem sinnvoll, so die Regierungsvizepräsidentin eindringlich.