Der erste große Ballettabend der Spielzeit trägt "Drei Farben", sprich die Handschriften dreier Choreographen: Mark McClain, Tara Yipp und Niko Ilias König, der lange Jahre in der Coburger Compagnie tanzte.
Auf einschneidende personelle Wechsel müssen sich weder Ballettnoch Schauspielfans einrichten. Etliche neue Gesichter und Stimmen gibt es jedoch im Musiktheater: Lediglich Kora Pavelic, Michael Lion und dirk Mestmacher bleiben. Neu ins Solisten-Ensemble kommen Laura Verena Incko (Sopran), Dimitra Kotidou (Sopran), Emiliy Lorini (Mezzo), Francesca Paratone (Sopran), Olga Shurshina (Sopran), Peter Aisher (Tenor), Bartosz Araszkiewicz (Bass) und Marvin Jonathan Zobel (Bariton).
Stabil bleiben, wie Fritz Frömming anmerkte, die Eintrittspreise - und zur Freude des kaufmännischen Direktors auch die Sponsoren: Die Brose GmbH und die VR-Bank unterstützen weiterhin das Coburger Landestheater.
Ein vermeintlicher Knüller zum Prinz-Albert-Jubiläum wird übrigens nicht ganz so groß ausfallen, wie es aus der Gerüchteküche verlautete: Ein Gastspielaustausch mit dem Royal Philharmonic Orchestra ist laut Loges keineswegs im Gespräch ("die kriegen wir gar nicht unter"). Doch gemeinsame Konzerte mit der Royal Choral Society, einem bedeutenden Londoner Amateurchor, durchaus. Der 8. Juli 2019 in St. Moriz ist schon vorgemerkt.