Trübenbach/Neida - Adebars haben im Coburger Land in diesem Jahr für so viele Jungstörche wie noch nie gesorgt (NP vom 21. Juli), gleichzeitig gibt es noch freie Horste. Immer wieder errichten Vogelfreunde in der Region Nisthilfen. Etwa in Wiesenfeld, an der Tongrube in Dörfles-Esbach, in Oberwohlsbach, in Schweighof, in Büdenhof und, vor Kurzem, in Trübenbach. Störche bevorzugen hohe Lagen mit freiem Blick und das Nahrungsbiotop muss passen, wie Hans Schönecker, Storchenbeauftragter im Landkreis Coburg, erläutert. Dazu gehören feuchte Wiesen. Schönecker berät Interessierte, ob es sich lohnt, eine Nisthilfe auf Dach oder Turm zu hieven und wie sie beschaffen sein muss. "Mit der Neubesiedlung klappt es aber meist erst zwei, drei Jahre später", merkt er an. Manchmal dauert es aber auch zehn Jahre, so wie in Meschenbach. Nisthilfen kosten ein paar Hundert Euro, können aber auch in die Tausende gehen.
Coburg Viel Sympathie für Adebars
Martin Fleischmann 31.07.2020 - 17:38 Uhr