Coburg - Wer jetzt die heimischen Wälder nach Pilzen durchstreift, wird fündig. "Die Leute kommen mit vollen Körben", berichtet Alexander Ulmer, Pilzberater des LBV Coburg, vor allem, wenn sie in Nadelwäldern unterwegs waren. Maronen, Steinpilze, Rotfußröhrlinge gebe es teils in Massen, aber auch Riesenschirmlinge und Champignons. Seit gut zwei Wochen seien die Wiesen voll. Auf den Wiesen gedeiht jetzt aber ein weiterer Pilz, der leicht verwechselt werden kann: der Egerlingsschirmling. Von oben ist er praktisch nicht von einem Champignon zu unterscheiden, erst ein Blick auf die schneeweißen Lamellen gibt Klarheit, dass es sich nicht um ein eßbares Exemplar handelt. "Vorsicht, giftig", sagt Ulmer. Früher habe es diesen Schirmling nur selten bei uns gegeben, da sei die Gefahr einer Vergiftung gering gewesen. Jetzt wachse er an sehr vielen Stellen. Wovor er noch warnt: Wenn Pilze beginnen zu schimmeln. Bei Maronen, etwa, gebe es graue Verfärbung. Sie seien dann bereits verdorben.
Coburg Volle Pilzkörbe, aber
Martin Fleischmann 24.10.2019 - 16:30 Uhr