Coburg - Die insgesamt positive Haushaltsentwicklung der Jugendhilfe im Landkreis Coburg wird von ausstehenden 1,2 Millionen Euro getrübt. Diesen Betrag muss der Landkreis noch eintreiben, um so die Ausgaben für minderjährige Flüchtlinge ohne Begleitung zurückzubekommen. Dies erklärte Angelika Sachtleben, Leiterin des Jugendamtes, während der Sitzung des Ausschusses für Jugend und Familie am Dienstag. Gleichzeitig versicherte sie: "Wir werden die Ausgaben zu 100 Prozent zurückbekommen. Man muss die Entwicklung abwarten, aber es besteht ein klar geregelter Rechtsanspruch."
Coburg Warten auf 1,2 Millionen Euro
Von Thomas Heuchling 15.12.2015 - 00:00 Uhr