Coburg - In die Investitionsplanung der Vestestadt soll in Ordnung gebracht werden. Das fordert Friedrich Herdan, Stadtrat der CSU/JC-Fraktion und Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Coburg. Er schlägt eine Strategie vor, die in drei Schritten klare Schwerpunkte setzt: "A-Projekte", die in den nächsten fünf Jahren verwirklicht werden sollen, "B-Maßnahmen", die in zehn Jahren abgeschlossen sein sollen, und "C-Projekte", deren Realisierung zehn bis 15 Jahre Zeit hat. Herdan nennt die Bewertungskriterien: die Bedeutung für die Entwicklung der Stadt, die Dringlichkeit, die sich beispielsweise aus dem baulichen Zustand des Landestheaters ergibt, sowie die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommune. Die ist zwar hoch, aber am Ende doch begrenzt: Alles auf einmal wird sich nicht einmal das reiche Coburg leisten können. Bei manchen Vorhaben sind Abstriche unvermeidlich.