Graffiti war gestern, heute wird gestrickt. Urban Knitting heißt der Trend, bei dem Objekte im öffentlichen Raum eingestrickt werden - als Protest, um auf Missstände aufmerksam zu machen oder einfach nur, um Farbe ins triste Stadtgrau zu bringen. Studenten der Hochschule Coburg haben sich intensiv mit Urban Knitting beschäftigt und dazu jetzt eine Ausstellung mit verschiedenen Aktionen organisiert. Alle finden im Stadtbüro Fugenlos in der Herrngasse 7 statt. Die "Woche des Strickens" beginnt am morgigen Dienstag, 4. Dezember, um 19 Uhr mit dem Künstler Clair Bötschi und seinem Vortrag "Verstrickt: Provokation und Kunst. Eine wilde Geschichte von Gestern und Morgen". Am Mittwoch von 16 bis 19 Uhr können Interessierte Weihnachtsbaumschmuck selber häkeln oder stricken. Außerdem sammeln die Studenten Spenden für das Tierheim Coburg. Am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr gibt es einen Fühlparcours "Vom Schaf zur Wolle". Von 18 bis 21 Uhr können die Besucher lernen, wie aus dem Schaf-Vlies Garn entsteht. Das Angebot findet in Kooperation mit der Alten Schäferei Ahorn statt. Zum Abschluss der Woche des Strickens ist am Freitag um 19 Uhr der Dokumentarfilm "Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen" zu sehen - ein Film zum Thema Nachhaltigkeit. Die Teilnahme ist kostenlos. Foto: David Ebener/dpa (Archiv)