Meeder - Gegen 16.30 Uhr wollte der 31-Jährige mit seinem Wagen den unbeschrankten Bahnübergang überqueren. Der aus Richtung Bad Rodach herannahende Zug machte bereits mit Hupsignalen auf sich aufmerksam. Nach Zeugenaussagen zögerte der Autofahrer kurz, entschloss sich aber dann doch noch dazu, vor dem Zug die Gleise zu überfahren, meldet die Polizei am Freitag. Obwohl der Lokführer sofort eine Notbremsung durchführte, krachte der Triebwagen noch in das Heck des Seat. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Unfallverursacher leicht an der Halswirbelsäule verletzt, der Lokführer und seine Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon. Am Triebwagen und am Auto entstand Schaden in Höhe von über 25.000 Euro. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Fahrgäste wurden mit einem Ersatzbus nach Coburg gebracht