Meeder/Seßlach/Rödental - Die Bedingungen sind am Samstagabend geradezu ideal gewesen: Bei milden Temperaturen lud die 13. regionale Museumsnacht die Besucher zu einem Streifzug durch die thüringisch-fränkische Museenlandschaft ein, die diesmal unter dem Motto "Alt und Neu" stand. Zumindest auf fränkischer Seite blieb die Zahl der Besucher in den drei geöffneten Museen überschaubar. "Der Shuttlebus war zwar voll, aber die Leute sind alle weiter zur Heldburg gefahren", sagte Elke Bräutigam vom Friedensmuseum Meeder. Dort erwarteten drei kleine "Anna B. Ecksteins" die Besucher: Mia Sollmann, Svea Leißner und Lilly Opach führten durch die Räume und erzählten aus dem Leben der Friedensaktivistin. Dort gibt es auch ein Exponat zu sehen, das erst in diesem Jahr in die Lernwerkstatt kam. Die bronzene Friedenstaube mit dem Lorbeerblatt im Schnabel des Landshuter Künstlers Richard Hillinger, erklärte Bräutigam, stehe für Menschenrechte und sei eine Mahnung für den Frieden. Die Taube hielt der Papst in Händen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und Michail Gorbatschow. Das Friedensmuseum in Meeder ist die erste Einrichtung in Oberfranken, bei der die Skulptur als Leihgabe zu Besuch ist.
Coburg Zwischen Frieden und Glaskunst
Von Gabi Arnold 08.05.2016 - 00:00 Uhr