US-Präsident Donald Trump ist mit der Diagnose nicht alleine. Er leidet, wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, an chronischer venöser Insuffizienz – einer typischen Alterserkrankung, die gefährlich werden kann. Dabei sammelt sich Blut in den Beinen, weil der Rückfluss zum Herzen gestört ist. „Eine im Jahr 2021 publizierte Studie der Universität Mainz zeigt nicht nur eine Häufigkeit der chronischen venösen Insuffizienz von über 40 Prozent auf, sondern verweist auch auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko bei höheren Stadien“, erklärt PD Dr. Marcus Thieme, Chefarzt der neu gegründeten Klinik für Gefäßmedizin am Coburger Sana-Krankenhaus. Laut der Untersuchung bezieht sich die Prozentzahl auf die Gruppe der 40- bis 80-Jährigen, wobei die Häufigkeit der Venenschwäche mit zunehmendem Alter deutlich ansteige. „Man muss deshalb nicht wegen jeder Krampfader zum Arzt“, beruhigt Thieme, sagt aber auch: „Wenn es zu regelmäßigen Beinschwellungen kommt, sollte man sie abklären lassen.“