„Vorsicht Lebensgefahr, Betreten verboten“: Der Lokschuppen ist derzeit rundherum mit Absperrgittern hermetisch abgeriegelt und videoüberwacht. Davor steht Norbert Tessmer, vielleicht hundert Meter von seinem Elternhaus entfernt. Der frühere Oberbürgermeister und jetzige SPD-Fraktionschef im Stadtrat ist in dem Arbeiterviertel aufgewachsen und blickt „mit viel Wehmut“, wie er sagt, auf die Brandruine. „Ob das hier jemals noch was wird?“. Eine Frage, die sich halb Coburg stellt.
Coburger Erinnerungen „Der Lokschuppen war ein Abenteuerspielplatz“
Volker Friedrich 30.04.2025 - 06:30 Uhr