Ebersdorf/Coburg - Im Juli hat es immer wieder geregnet, auch der August begann nass, dazu Temperaturen von über 20 Grad: ideales Wachstumswetter für Pilze aller Art. Aber Pilzsammler, die jetzt in den Wald gehen, kommen meist mit nahezu leerem Korb zurück. Etwa Kurt Stenzel aus Ebersdorf. Einen Birkenpilz, zwei Perlpilze und zwei von Maden befallende Maronen; viel mehr konnte der 83-Jährige nicht finden bei einem Gang durch den Lichtenfelser Forst. Dafür stieß er in seinem Garten auf etwas Ungewöhnliches: ein rundlich-weißes Gebilde, groß wie eine Kinderfaust, mit einer Art Faden dran.
Coburger Land Hexenei statt Steinpilzen
Von Martin Fleischmann 11.08.2021 - 00:00 Uhr