Coburger Landestheater Podiumsdiskussion über Generalsanierung

Pläne, Visionen, Bedenken: Die Grünen laden ein zur Debatte über die Theatersanierung mit Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Auwi Stübbe vom Coburger Designforum Oberfranken, NP-Redakteur Dieter Ungelenk und anderen.

Seit zwei Jahren im Standby-Modus: Das Landestheater Coburg wartet auf seine Sanierung. Foto: NP/Dieter Ungelenk

„Was darf es uns kosten? Was bringt es uns?“ Diese Fragen zur Generalsanierung des Landestheaters sollen bei einer Podiumsdiskussion am 28. Oktober erörtert werden, zu der die Coburger Grünen einladen. Das geplante Großprojekt sorgt in Coburg immer wieder für Diskussionsstoff. Im Sommer entzündete sich eine kontroverse Debatte an einer Kolumne des ehemaligen Hochschulprofessors Auwi Stübbe, der in der Neuen Presse neue Konzepte und Visionen angemahnt hatte.

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Der Kreisverband der Grünen möchte den Beteiligten und der interessierten Öffentlichkeit Gelegenheit zum Austausch geben. Neben Prof. Auwi Stübbe (1. Vorsitzender des Coburger Designforums Oberfranken) und Oberbürgermeister Dominik Sauerteig diskutieren NP-Kulturredakteur Dieter Ungelenk, Prof. Michael Heinrich (Forschungsgebiet „Szenografie u. Bühnenbild“ und Sprecher Forum Kultur der Metropolregion Nürnberg) sowie das (bisherige) Mitglied des Theaterausschusses, Stadtrat Prof. Wolfram Haupt unter der Moderation von Petra Wöhner. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 28. Oktober, ab 19 Uhr im großen Saal von St. Augustin statt. Der Eintritt ist frei.

Das Landestheater geht zurück auf die Gründung des herzoglichen Hoftheaters vor knapp 199 Jahren. 1840 wurde der heutige Bau fertig gestellt, der heute zu den wenigen im Vorderhaus nahezu original erhaltenen Theatergebäuden seiner Epoche zählt. Der Sanierungsstau wird bereits seit mehreren Jahrzehnten immer drängender, bis vor zwei Jahren endgültig die Betriebserlaubnis erloschen ist. Seitdem plant das Staatliche Bauamt Bamberg für den Freistaat Bayern als Eigentümer des Gebäudes die Generalsanierung des Hauses und des angrenzenden Palais Kyrill, sowie zur Einhaltung von heutigen Vorgaben des Arbeits- und Brandschutzes einen Neubau auf dem Gelände dazwischen.