Wenn Anfang des 20. Jahrhunderts tonnenschwere Dampfloks in die Vestestadt rollten, brauchten sie einen Ort, an dem sie gewartet und mit Kohlen und Wasser versorgt werden konnten. So begann 1911 der Bau des Bahnbetriebswerkes mit Lokschuppen und Drehscheibe. Der Erste Weltkrieg verzögerte die Arbeiten. Erst 1921 konnte das Gelände in Betrieb genommen werden, berichtet der Coburger Hobby-Historiker Rolf Metzner. Die Ära der Dampfloks endete in Coburg 1974, die letzte Diesellok wurde 1987 abgezogen. Seit Mitte der 1990er Jahre steht das historische Ensemble verwaist.
Coburger Lost Place Neue Einblicke in die Lokschuppen
Christiane Schult 26.09.2023 - 15:16 Uhr