Der Preis
Seit 2008 verleiht die Stadt Coburg im Dreijares-Turnus den Rückert-Preis in Erinnerung an den berühmten Orientalisten, Dichter, Übersetzer und Sprachforscher Friedrich Rückert, der 1820-1866 in Coburg gelebt und gearbeitet hat. Der Preis will gemäß dem Rückert-Credo „Weltpoesie ist Weltversöhnung“ einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten und eine literarische Brücke zwischen den Kulturen bauen. Rückert hat sich mit 44 Sprachen befasst, vornehlich jenen des Nahen und Mittleren Ostens. Daher wird der Coburger Rückert-Preis an Autorinnen und Autoren aus dem arabischen, iranisch/afghanischen, türkischen, indischen und anderen relevanten Sprachräumen verliehen. In diesem Jahr steht die hebräische Literatur im Mittelpunkt. 2022 war der junge armenische Autor Grigor Shashikyan für sein Debüt „Jesus’ Katze“ ausgezeichnet worden.