Der Niedergang des innerstädtischen Seniorenheims kam schleichend. Schon in den 1970er Jahren fiel es der Stadt als Eigentümerin der Immobilie im Steinweg 4 schwer, überhaupt noch die dreizehn Zimmer zu belegen. Die Anzahl der Bewohnerinnen ging stetig zurück, ehe es im letzten Jahr des Bestehens des St.-Georgen-Hospitals nur noch eine war – die kurz darauf auch noch auszog. Ab 1. Juni 1982 stand deswegen die „über Jahrhunderte hinweg (…) segensreiche Einrichtung“, wie das Coburger Sozialamt damals schrieb, komplett leer.
Coburger Stadtgeschichte Der Niedergang des St.-Georgen-Hospitals
Alexandra Paulfranz 10.09.2025 - 10:30 Uhr