Der Niedergang des innerstädtischen Seniorenheims kam schleichend. Schon in den 1970er Jahren fiel es der Stadt als Eigentümerin der Immobilie im Steinweg 4 schwer, überhaupt noch die dreizehn Zimmer zu belegen. Die Anzahl der Bewohnerinnen ging stetig zurück, ehe es im letzten Jahr des Bestehens des St.-Georgen-Hospitals nur noch eine war – die kurz darauf auch noch auszog. Ab 1. Juni 1982 stand deswegen die „über Jahrhunderte hinweg (…) segensreiche Einrichtung“, wie das Coburger Sozialamt damals schrieb, komplett leer.