Coburger Vestelauf Favoriten setzen sich durch

Ulrich Zetzmann

Beim 40. Lauf „Rund um die Veste Coburg“ gehen 430 Teilnehmer im Hauptfeld an den Start. Die im Vorfeld hoch gehandelten Ingalena Schömburg-Heuck und Patrick Weiler zeigen der Konkurrenz die Hacken.

Der VR-Bank-Lauf „Rund um die Veste Coburg“ entwickelte sich auch bei seiner 40. Ausgabe wieder zu einer Laufveranstaltung der besonderen Güte. Das lag nicht nur am hohen Leistungsniveau der Siegerinnen, Sieger und Platzierten, sondern auch an der vorzüglichen Organisation seitens des Gastgebers TV 1848 Coburg mit dem Leiter der Leichtathletikabteilung Wolfgang Gieck an der Spitze, der sich auf ein rund neunzigköpfiges Mitarbeiterteam stützte. Nach der Corona-Zwangspause waren die Leichtathleten froh, dass der in der regionalen Laufszene beliebte Event wieder über die Bühne gehen konnte.

Der OB als Starter

Punkt neun Uhr am Sonntag schickte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig als Starter das 430-köpfige Feld des Hauptlaufes auf die anspruchsvolle Strecke. Durch den Hofgarten ging es zum – auch im geografischen Sinne – Höhepunkt dieses Laufes, auf die Veste Coburg, von wo aus die Strecken durch den Bausenberg über Cortendorf zum Ziel auf dem Sportplatz des gastgebenden TV 1848 Coburg ging.

Klare Siegerin bei den Frauen war Ingalena Schömburg-Heuck von der LG Bamberg mit 38:54 Minuten, vor Lavinia Jürgens, Erste der W20 (Regiomed Runners), auf Platz drei folgte Kathrin Byczok (HUK-Coburg- Run-and-Bike-Team). Bei den Männern setzte sich ebenfalls der im Vorfeld als Favorit gehandelte Athlet durch: Lokalmatador Patrick Weiler von den „Achtundvierzigern“ verwies mit 34:47 Minuten seinen Klubkollegen Dominic Arnold klar auf den zweiten Platz.

Überraschungen

Für viele sicherlich unerwartet sicherten sich Dominic Stahl und Marius Dorn, beide vom Laufteam CHMS (Coburger Handtuch- und Mattenservice) die Plätze drei und vier, und gewannen zusammen mit Max Franke, Pascale Schmidt und Michael Mettin ebenso überraschend die Teamwertung vor dem TV 48 Coburg.

„Wie die Mutter, so die Tochter...“, lautete die Devise für Ina Hartlieb (2. W45) und ihren Spross Sophia Hartlieb (1. WU18). Die beiden vom SV Frankenhain liefen fast die gesamte Strecke gemeinsam, bevor sich Sophia um einige Sekunden absetzte.

Die Nachwuchsklassen

Die Klassen W/MU16 und jünger rannten 1600 Meter im und rund um das Dr.-Stocke-Stadion mit Ziel am benachbarten Sportplatz des TV 48. Noah Möller (TSV Staffelstein MU16) lief ein einsames Rennen an der Spitze und ließ Tim Pfadenhauer (Casi quo vadis) keine Chance. In der MU14 ließ sich Janis Riehlein vom Gastgeber nichts vormachen, in der MU12 war Jonas Bauhofer vom TSV Mönchröden der souveräne Sieger und in der MU10 ließ sich Felix Kolb vom TV 48 Coburg den Klassensieg nicht nehmen.

Beim weiblichen Nachwuchs unterstrichen der SC Kemmern und der TSV Mönchröden ihre bekannte Stärke. Vom SC gewannen Helene Krome (WU16) und Henriette Krome (WU14), in der WU 12 hieß die Siegerin Theresa Dressel (TSV Mönchröden) und in der WU10 siegte Mia Greiner, ebenfalls TSV Mönchröden.

Die jüngsten Sprinter zeigten über 400 Meter viel Einsatz und Talent und durften sich im Zieleinlauf über schöne Medaillen freuen, die jeder von ihnen bekam.

 

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