Corona 29 Omikron-Fälle im Coburger Land

Jessica Helbig

Die fünfte Corona-Welle rollt auch im Coburger Land an. Schwere Verläufe sind bislang aber nicht bekannt.

Symbolbild Omikron. Foto: picture alliance/dpa//Pavlo Gonchar

Coburg - Die Corona-Variante Omikron ist im Coburger Land weiter auf dem Vormarsch. 29 Fälle der Virus-Mutation hat das Landratsamt Coburg Stand Mittwochvormittag insgesamt registriert, wie Pressesprecherin Corinna Rösler mitteilte. 102 Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt außerdem als Kontaktpersonen von Omikron-Infizierten in Quarantäne.

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Es seien vor allem jüngere Menschen, die sich mit der neuen Virus-Variante anstecken, sagt Corinna Rösler. Geimpfte treffe es ebenso wie ungeimpfte, wenngleich letztere ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben. Die im Landratsamt registrierten Fälle seien alle symptomatisch, schwere Verläufe und Krankenhauseinweisungen seien aber noch nicht bekannt. In einem Fall hatte sich ein Schüler mit Omikron infiziert, dessen Mitschüler und Lehrer vorsorglich mit in Quarantäne mussten. Inzwischen seien sie aber wieder daraus entlassen.

Die neue Virus-Variante gilt als hochansteckend, weshalb Experten mit einem raschen Anstieg der Neuinfektionen rechnen. Das Landratsamt sei für diesen Fall gewappnet, sagt Corinna Rösler. Sollten in kurzer Zeit sehr viele neue Fälle gemeldet werden, gebe es in der Kreisbehörde eine Personal-Gruppe, die die Kontaktermittler bei ihrer Arbeit unterstützen könne.