Corona beim HSC Drei weitere Coburger Spieler infiziert

Der Ball ruht beim HSC 2000 Coburg. Die Profimannschaft befindet sich in häuslicher Isolation. Foto: Henning Rosenbusch

Weitere Tests brachten Gewissheit: Nach dem einen bekannt gewordenen Fall im Profikader des HSC 2000 Coburg, haben sich weitere drei Spieler mit dem Corona-Virus infiziert.

Coburg - Die Absage der Handball-Bundesligapartie des HSC 2000 Coburg gegen den TBV Lemgo vom Wochenende hat sich als die richtige Maßnahme erwiesen. Wie die Coburger am späten Dienstagnachmittag mitteilten, haben sich nach dem bekannt gewordenen Fall, noch drei weitere Spieler der Vestestädter mit dem Corona-Virus infiziert. Das ergaben weitere PCR-Tests.

Alle Spieler sowie das Trainerteam befinden sich bereits seit Samstagnachmittag in häuslicher Isolation. „Zwei der erkrankten Spieler zeigen grippeähnliche Symptome“, heißt es vom Verein. „Am wichtigsten ist es jetzt, dass die Jungs schnell wieder fit werden und keine schwerwiegenden Symptome entwickeln. Natürlich ist die Situation auch sportlich nicht einfach gerade in dieser Phase der Saison, allerdings steht die Gesundheit über allem. Ich bin froh, dass wir so schnell reagieren konnten und somit sicherlich weitere Infektionen vermieden haben“, erklärt Geschäftsführer Jan Gorr, der sich selbst ebenfalls in Quarantäne befindet.

„Der HSC 2000 Coburg hat sich bewusst dazu entschieden, die Namen der infizierten Spieler nicht zu nennen“, teilt der Klub mit und verweist auf die Privatsphäre seiner Angestellten.

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