Bayern/Rheinland-Pfalz
In Bayern fehlt bislang eine Öffnungsperspektive – genauso wie beim Holiday Park in Haßloch in Rheinland-Pfalz. Dort wartet man noch auf die Beschlüsse der Landesregierung.
Der Heide-Park Soltau empfängt schon seit dem 1. Mai wieder Gäste. Nach Angaben einer Sprecherin war er der erste wieder geöffnete Freizeitpark in Deutschland. Um die Abstände einhalten zu können, werden derzeit nur halb so viele Besucher wie vor der Pandemie in das Resort in der Lüneburger Heide gelassen: etwa 10 000. Online-Ticketkauf ist Pflicht.
Die Tagesgäste müssen zudem ein negatives Testergebnis mitbringen – es sei denn, sie sind genesen oder vollständig geimpft. Auch hier gilt eine weitreichende Maskenpflicht. Auch kleinere Parks im Land sind schon offen, etwa der Serengeti-Park in Hodenhagen oder der Magic-Park Verden.
Nordrhein-Westfalen
Die Freizeitparks in Nordrhein-Westfalen kritisieren dagegen, dass sie immer noch keine Perspektive für mögliche Öffnungen bekommen hätten. Nach der NRW-Coronaschutzverordnung vom 12. Mai ist der Betrieb von Freizeit- und Vergnügungsstätten in dem Bundesland derzeit untersagt.
Vom Verbot ausgenommen sind dagegen etwa Freibäder oder Minigolfanlagen, die unter Auflagen öffnen dürfen. Das Phantasialand in Brühl bei Köln sprach von einer „nicht nachvollziehbar“. Es handele sich um „eine grundlose Benachteiligung“.