Am Tag nach der Bundestagswahl sorgte eine sogenannten Kleine Anfrage der Unionsfraktion für medialen Aufruhr. Unter den siebzehn Organisationen, deren „politische Neutralität“ durch die Anfrage geprüft werden solle, befand sich auch das gemeinwohlorientierte Medienhaus Correctiv. Im Januar 2024 hatte dieses mit der Recherche zu einem Geheimtreffen hochrangiger AfD-Politiker, Neonazis und Unternehmer in Potsdam eine breite Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht. Die dabei bekannt gewordenen Pläne zur „Remigration“ sorgten für eine Welle der Empörung in der Gesellschaft. Im Zuge der Veröffentlichung gingen deutschlandweit zu Beginn des letzten Jahres rund vier Millionen Menschen auf die Straße.
„Correctiv“ in Coburg „Die liberale Demokratie steht unter Feuer“
Emily Fabricius 21.03.2025 - 16:30 Uhr