Wallenfelser CSU Jens Korn kandidiert erneut als Bürgermeister

Eine eindeutige Sache bei der Union in Wallenfels: Alle Mitglieder stimmen für den amtierenden Rathauschef, der sich im kommenden Jahr erneut zur Wahl stellt.

100 Prozent für Jens Korn: Der amtierende Bürgermeister der CSU (vorne Mitte) lässt sich zur Kommunalwahl am 8. März 2026 erneut aufstellen. Foto: CSU Wallenfels

Die CSU der Stadt Wallenfeld hat ihren Bürgermeisterkandidaten nominiert. Wenig überraschend geht Jens Korn erneut ins Rennen um das Amt am 8. März 2026 – und kann mit der vollen Unterstützung seiner Partei rechnen. Alle Delegierten haben an der Nominierungsversammlung für den amtierenden Bürgermeister als richtigen Kandidaten gestimmt, teilt die CSU Wallenfels am Montag in einer Pressemitteilung mit.

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„Auch die Stadtratsliste erhielt alle Stimmen: Die Christsozialen setzen auf eine junge Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 36,3 Jahren, in der alle Ortsteile vertreten sind“, heißt es im Schreiben der Partei.

Ungewöhnlich war der Ort der Versammlung: die Produktionshalle der Firma „Müller-Zeiner Verpackungen“. Wie CSU-Ortsvorsitzender Sven Hofmann erklärte, habe man sich bewusst für einen Ort entschieden, an dem angepackt werde und Neues entstehe: „Wir haben zwar viel geschafft, gleichzeitig gibt aber auch noch viel zu tun.“

Besonders stolz aufs neue Feuerwehrhaus in Wallenfels

Jens Korn geht nun zum dritten Mal ins Rennen ums Bürgermeisteramt. Rückblickend auf seine Bilanz der vergangenen knapp sechs Jahre seit der letzten Wahl, erklärt er: „Wir haben Wort gehalten. Hinter 90 Prozent unserer Ziele der Kommunalwahl 2020 können wir einen Haken machen“, sagt Korn. Vor allem der Neubau des Feuerwehrgerätehauses sei ihm ein Herzensanliegen gewesen, erklärt der alte und gleichzeitig neue Kandidat. „40 Jahre wurde es versprochen, wir haben es endlich gebaut.“

Daneben zählt er die Sanierung des Freibads, die Wiederbelebung der Ortsmitte, die Sanierung der ehemaligen Schmidtbank und die Neugestaltung des „Karzanellas“ auf. Dazu kommen Infrastruktur-Projekt wie die Straße zwischen Lorchenmühle und Hinterer Schnaid sowie die Versorgung mit Glasfaser in der Stadt. Den jüngsten Erfolg konnte Korn in Sachen Nahversorgung vermelden: „Im November werden wir den Kaufvertrag über die Grundstücke am Leutnitztal mit dem Investor des Edeka-Marktes unterschreiben“.

Für die kommenden sechs Jahre sieht er aber neue Herausforderungen auf seine Kommune zukommen: „Wir wollen in jedem Jahr eine Straße sanieren“, kündigte Korn an, ab Frühjahr 2026 bereits die Ortsdurchfahrt in der Vorderen Schnaid. Daneben will er vor allem Bauland durch Nachverdichtung erschließen. 17.000 Quadratmeter Brachflächen gebe es in Wallenfels, sagt der Bürgermeister.

Auch die CSU-Liste zur Kommunalwahl wurde einstimmig nominiert und liege im Durchschnittsalter bei nur 36,3 Jahren, sagt Jens Korn. Wobei der älteste Bewerber 71 Jahre (Bernd Stöcker) und der jüngste 20 Jahre (Johannes Korn) ist, erklärt der CSU-Ortsverein. Gleichzeitig sind neben zahlreichen Bewerbern aus Wallenfels auch Kandidaten aus allen ehemaligen selbstständigen Gemeinden vertreten: Bernd Stöcker und Mario Küpferling (Schnaid), Lea Schütz (Neuengrün), Diana Schütz (Wolfersgrün) und Tobias Wolf (Geuser).

Die CSU-Liste in Wallenfels

1.
Jens Korn

2.
Sven Hofmann

3.
Diana Schütz

4.
Mario Küpferling

5.
Matthias Zeitler

6.
Bernd Stöcker

7.
Dietmar Hildner

8.
Michael Zeitler

9.
Tobias Wolf

10.
Matthias Maier

11.
Kersten Schöttner

12.
Christian Stumpf

13.
Lea Schütz

14.
Johannes Korn

Ersatzkandidat:
Stefan Müller-Gei