Laut Matthew Belloni sind alle bisherigen Namen "Quatsch"; die Entscheidung sei offen. Der Ex-Chefredakteur des "Hollywood Reporter" schrieb in seinem "Puck"-Mediennewsletter, derzeit würden Vorverträge an Kandidaten verschickt, bevor diese zu Probeaufnahmen eingeladen würden. Solche "Test Deals" regeln Eckpunkte wie Gage, Optionen für Folgefilme, Verfügbarkeit und zukünftige Verpflichtungen - ein rechtliches Grundgerüst, damit nach der 007-Wahl nicht neu verhandelt werden muss.
Brosnan wünscht neuem 007 alles Gute
Der Name Daniel Craig tauchte übrigens erstmals 2004 im Zusammenhang mit James Bond auf. Im Juli und September 2005 absolvierte er Screentests, an denen unter anderem auch der spätere "Superman"-Darsteller Henry Cavill teilnahm. Im Oktober 2005 wurde Craig offiziell als sechster James Bond vorgestellt. Bis dato sollen 72 Namen gehandelt worden sein, schreibt die offizielle James-Bond-Facebook-Seite.
Sein Vorgänger Pierce Brosnan erhielt die Rolle bereits 1986, musste jedoch wegen vertraglicher Verpflichtungen für die TV-Serie "Remington Steele" darauf verzichten. 1994 bekam er eine zweite Chance. Wie Craig wird auch Brosnan bis heute immer wieder auf Bond angesprochen. "Ich habe keine Ahnung", sagte er bei der Premiere seiner Gangster-Serie "Mobland". "Ich freue mich darauf, den Mann zu sehen. Und ich wünsche ihm alles Gute."