Melbourne/Witzmannsberg - Fünf Stunden Freigang täglich haben die Insassen in ihrem „Gefängnis“ im Melbourne Park in diesen Tagen außerhalb ihrer „Zellen“. Und auch wenn die Häftlinge in den meisten anderen Vollzugsanstalten weltweit jene wegen des dortigen Komforts heftig beneiden, ist es für die weltbesten Tennis-Profis eine ungewohnte Situation, von Security-Leuten jenseits der erlaubten Zeiten am Verlassen des Hotelzimmers gehindert zu werden. „So streng habe ich das bisher noch nicht erlebt, es ist wieder eine ganz neue Erfahrung“, erzählt Kevin Krawietz von seinem Aufenthalt in der Turnier-Blase in Melbourne seit 9. Januar.