Das Jahr 1911 ging als extrem heißer und lange Sommer in die Geschichte ein. Der Hitzerekord lag bei fast 40 Grad. Während dieser Sommer den Landwirten Missernten bescherte, konnten die Winzer einen Jahrhundertwein einfahren. Doch der Mensch lebt nicht vom Wein allein und so mussten viele Leute Hunger leiden und den Gürtel enger schnallen. Anfang des Jahres hatte der Main wohl von Schmelzwasser gespeist, eine Tiefe von 3,60 Meter. Im Sommer führte die Hitze dazu, dass der Pegelstand zeitweise nur noch 20 Zentimeter betrug.
Extremsommer 1911 Der Hungerstein, ein Warnzeichen aus Haßfurt
Ludwig Leisentritt 26.08.2026 - 13:30 Uhr