Wenn plötzlich eine achtköpfige Familie, bei der Tag und Nacht Remmidemmi herrscht, in einer zuvor ruhigen, beschaulichen Gegend einzieht, löst das bei den anderen Anwohnern für gewöhnlich nicht unbedingt Freudensprünge aus. Genauso wenig wünscht man sich wohl Nachbarn, deren Umfeld sich binnen kürzester Zeit in eine Art Schrottplatz verwandelt. Wenn dann auch noch die entsprechenden Häuser zusehends verkommen und das Ortsbild negativ beeinflussen, setzt das dem Ganzen die Krone auf. Mit solchen und ähnlichen Problemen hat man in Nordhalben immer wieder zu kämpfen. Und zwar ganz oft dann, wenn es für bestehende Immobilien keine Erben gibt oder das Erbe ausgeschlagen wird. Dann fallen sie nämlich automatisch an den Freistaat, der sie wiederum weiterversteigert.