Alles, was am Mittwochabend beim Open-Air der Toten Hosen und ihrer zwei Vorbands passiert ist, haben wir hier in diesem Artikel zusammengefasst und nach Uhrzeit zum Nachlesen notiert:
Damit verabschieden sich unsere Reporter Minou Heller, Adeline Lehmann und Andreas Schmitt nach einem langen Tag rund um das Open-Air der Toten Hosen. Alle Artikel dazu gibt es hier: https://www.kurier.de/tote-hosen-in-bayreuth
23.50 Uhr: Absacker sind gefragt
In den Kneipen ist ebensfalls deutlich mehr los - etwa beim Leons am Kirchplatz oder allen voran im Kanapee im Gassenviertel. Dort sind auffallend unterwegs, die nicht aus Bayreuth kommen und sich gerne die Karte der berühmten kleinsten Cocktails der Welt erklären lassen.
23.30 Uhr: Die Stadt lebt
In der Innenstadt ist deutlich mehr los als an einem normalen Mittwoch. In der Fußgängerzone laufen überall Gruppen mit Hosen-T-Shirts. Und vor den Dönerständen bilden sich lange Schlangen.
23 Uhr: Recht geordnet am Bahnhof
Blick zum Hauptbahnhof, wo beim Gig von Paul Kalkbrenner 2024 turbulente Szenen stattfanden. Diesmal - zumindest um 23 Uhr - alles recht ruhig. An den Bahnsteigen tut sich verhältnismäßig wenig. Dort fahren auch nur die Linien Richtung Weiden, Hof und Bamberg/Lichtenfels/Kulmbach. Die wichtigste Verbindung, die nach Süden Richtung Nürnberg findet derzeit als Schienenersatzverkehr statt. Doch auch bei den Bussen, die Bahnhofsvorplatz abfahren, ist es recht ruhig. Allerdings kommen zur Zeit der Stippvisite unserer Redaktion viele Hosen-Fans nach dem Fußweg vom Volksfestplatz erst noch am Bahnhof an.
22.18 Uhr: Die Busse rollen
Beim Vorbeigehen an der Haltestelle der Shuttlebusse in Richtung der Parkplätze an der Wilhelm-Pitz-Straße und am Festspielhaus fällt auf: alles sehr geregelt! Zwölf Busse sind im Einsatz, Security passen beim Einstieg auf, damit sie nicht zu sehr überfüllt losfahren. Klappt ganz gut.
22.11 Uhr: Jetzt ist Schluss
Unter großem Applaus endet das Konzert auf dem Bayreuther Volksfestplatz.
22.00 Uhr: Noch nicht Schluss
Nein, die Hosen wollen noch nicht gehen, wie Campino netont: Um 22 Uhr, dem geplanten Ende, ertönt der Hit "Zehn kleine Jägermeister". Doch es geht noch weiter.
21.43 Uhr: Hommage an Die Ärzte
Die Hosen spielen "Schrei nach Liebe" von der Band Die Ärzte.
21.30 Uhr: Leuchtshow
Campino hat ein Feuerzeug in der Hand. Angeblich stammt es von Richard Wagner ("Ein Kettenraucher wie ich.") und er gibt es Bayreuth zurück. Der Sinn dahinter: Beim nächsten Lied sollen alle im Publikum ihre Lichtquellen auspacken und mitleuchten. Gesagt, getan. Es ist ein beeindruckendes Bild - unterstützt von einer Feuershow aus dem Bühnengraben heraus.
21.15 Uhr: "Zugabe, Zugabe!"
Erstmals verlässt die Band die Bühne. Das Publikum fordert Zugaben. Und nach einer kurzen Pause kriegt es die auch. Das gleiche Szenario erfolgt circa eine halbe Stunde nochmals.
21 Uhr: Jetzt kommen die Klassiker
Nach einigen neueren Liedern ertönen jetzt einige Hosen-Klassiker nacheinander. Etwa "An Tagen wie diesen" oder "Hier kommt Alex". Die Menge singt sehr laut mit, einige brennen Pyro-Fackeln dazu ab. Viele Fahnen werden geschwenkt.
20.30 Uhr: Es wird politisch
Als "Nazis raus"-Rufe über den Bayreuther Volksfestplatz hallen, kommentiert Campino das so: "Das ist uns heute der liebste Chor. Alles, was ihr heute ruft, ist nicht sinnlos, es wird über Social Media weiter verbreitet." Die AfD und ihren Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vergleicht er mit dem Aufstreben der NSDAP 1939.
Konzert am Volksfestplatz So erlebte Bayreuth das Open-Air der Toten Hosen
Redaktion 09.09.2026 - 16:00 Uhr