Deutsche Meisterschaft im Ju-Jutsu Wilhelmsthalerin holt Silber

Heike Schülein
Glücklich mit Rang zwei: die bayerische Delegation mit (von links) Landestrainer Lukas Bombik, Jamila Chaterjee, Carolin Peter, Annalena Bauer sowie Landestrainer Christian Bold. Foto: Theresa Attenberger

Bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Ju-Jutsu landet das Team Bayern auf dem zweiten Platz. Mit dabei: die Wilhelmsthalerin Carolin Peter.

Nach fast vierjähriger Pause ist in Hofheim bei Frankfurt am Main wieder eine deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ju-Jutsu Fighting über die Bühne gegangen. Für Bayern gingen die besten Kämpfer der jeweiligen Gewichtsklasse an den Start – so auch Carolin Peter aus Wilhelmsthal, die normalerweise für den TSV Staffelstein kämpft.

Ein Team bestand aus drei Frauen oder Männern in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen. Bayern stellte zwei Männerteams und ein Frauenteam. Das Frauenteam bestand aus Jamila Chaterjee bis 57 Kilogramm (SV Oberdürrbach), Annalena Bauer plus 63 Kilogramm (TG Höchberg) und Carolin Peter bis 63 Kilogramm (TSV Staffelstein). Die erste Begegnung bestritt Bayern gegen Niedersachsen. Das sehr starke Team aus Niedersachsen stellte ebenfalls seine besten Fighterinnen.

Aufgrund der guten taktischen Vorgaben durch die Landestrainer konnte Bayern diese Begegnung mit 2:1 für sich entscheiden. Im nächsten Kampf stand Bayern dem Team aus Rheinland-Pfalz gegenüber. Hier die Mannschaft des Freistaats ihre ganze Stärke ausspielen und jeden der drei Kämpfe für sich entscheiden. Somit standen die bayerischen Fighterinnen mit zwei Siegen im Finale um den deutschen Mannschaftsmeistertitel.

Der Finalgegner sollte nochmals das Team aus Niedersachsen sein, nachdem dieses ebenfalls seine Halbfinalbegegnung – jedoch denkbar knapp – für sich entscheiden konnte. Jede der drei Kämpferinnen gab im Finale alles und jeder Kampf gestaltete sich bis zum Schluss sehr eng. Jedoch war das Glück am Ende aber nicht auf der Seite Bayerns. So gewann das Team aus Niedersachsen das Finale knapp mit 2:1.

Etwas enttäuscht, aber trotzdem glücklich über den zweiten Platz und die gebrachten Leistungen bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft, traten die drei bayerischen Kämpferinnen mit ihren Landestrainern die Heimreise an.

 

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