Eigentlich gebührt Julian Nagelsmann und seinen WM-Fahrern ein Dankeschön. Nicht für das, was sie im Sommer in Nordamerika gezeigt haben, sondern für die Konsequenz, mit der sie gescheitert sind. Das Aus im Elfmeterschießen gegen Paraguay war eine schmerzhafte Blamage. Aber man stelle sich die Alternative vor: ein mühsames Weiterkommen, dann ein achtbares Ausscheiden gegen Frankreich, dazu ein paar tapfere Worte. Die Probleme, die sich über Jahre in dieser Nationalmannschaft aufgestaut hatten, wären wieder unter den Teppich gekehrt worden. Der kleine Erfolg des Moments hätte das große Versäumnis überdeckt.