Hohes Fieber, starke Kopfschmerzen: Seit zwei Tagen war die kleine Mia krank. Doch sollte man deshalb gleich zum Kinderarzt? Schließlich könnte man sich in der Praxis noch einen weiteren Infekt einfangen – und damit alles noch verschlimmern. So machten sich Mias Eltern zunächst online auf Diagnosesuche: Sie tippten die Symptome bei Google ein – und stießen auf unzählige Ratgeberartikel, Forenbeiträge und Erfahrungsberichte anderer Eltern. Die Diagnosen: widersprüchlich bis beunruhigend – vom harmlosen Infekt bis zur schweren Erkrankung. Der Informationsgehalt: fragwürdig – denn wie sollten die Eltern vertrauenswürdige Inhalte von unseriöser Panikmache unterscheiden?
Diagnosen aus dem Internet Kind krank – weiß Google wirklich Rat oder kann das gefährlich werden?
Harald Czycholl 05.02.2026 - 10:39 Uhr