Im Flur der Wohnung im ersten Stock des weißgetünchten Hauses, in dem Anneliese Hübner mit ihrem Partner lebt, steht eine antike Holz-Kommode. In ihr: Ordner über Ordner, fein säuberlich gestapelt. „Hier sind alle Zeitungsartikel über mich von mir gesammelt“, sagt die 79-jährige Einbergerin nicht ohne Stolz in der Stimme. „Wir haben uns vorgenommen, das alles bald mal durchzusehen.“ Das könnte eine längere Angelegenheit werden, kann Anneliese Hübner doch auf eine ordentliche Schaffensperiode zurückblicken.