Der Verein ist noch jung, gerade mal drei Jahre alt. Federführend den Stein ins Rollen brachte Marion Deinlein, Sie darf sich ganz offiziell „Heimatentwicklerin für Oberfranken“ nennen. Und auch Heimatmacherin. Ein Titel, der letztlich dem Verein auch seinen Namen gab. Ihn ins Leben zu rufen, war naheliegend, sagt die Frau, für die der Begriff Heimat eine hohe Bedeutung hat: „Es gibt wahnsinnig viele Menschen, die Verantwortung übernehmen für die Heimat, die aufklären, die Solidargemeinschaften betreiben.“ Der Verein soll und will all diesen Menschen eine Basis schaffen – „zur Kommunikation und für die Bildung eines Netzwerks“. Damit die kleinen Anbieter regionaler Produkte Gewicht. Von den Hofläden über den Imker bis zu den Erzeugern von Fleisch, Milch oder Käse. Diese Zusammenarbeit, dieses Denken in Netzwerken sei unumgänglich, wolle man Waren aus der Region gut vermarkten und dem Verbraucher näherbringen.
Die Heimatmacher Wie ein Verein einen Gutshof gerettet hat
Stefan Brand 20.03.2026 - 12:00 Uhr