Mehring will bald über Weg zur digialen Souveränität informieren
Mehring selbst hatte Ende Mai Tempo auf dem Weg zur digitalen Souveränität gefordert: "Wir haben keine Zeit mehr, um wohlfeil über die Bedeutung digitaler Souveränität zu diskutieren - angesichts der geopolitischen Lage müssen wir aus dem Reden ins Machen kommen."
Auf Nachfrage zum Stand der Umsetzung will sich der Minister aber nicht äußern. Sein Sprecher lässt ausrichten, Mehring werde im Anschluss an die parlamentarische Sommerpause über die nächsten Schritte informieren. Im Zuge dessen würden auch die ausgewählten Kooperationspartner und Lösungen der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Testphase erfolge an einem Fünftel der Arbeitsplätze im Digitalministerium, bei der BayKommun als einer nachgelagerten Anstalt des öffentlichen Rechts und auf den Rechnern ausgewählter Kommunen im Freistaat.
Finanzministerium verweist auf längst vorhandene Erfahrungen
Inwiefern bereits vorhandene Expertise in Bayern hier auch einfließt, ist unklar. Zum Modellversuchs im Digitalministerium zum digital souveränen Arbeitsplatzes verwies das Finanzministerium auf Nachfrage auf die "bereits etablierte und bewährte Praxis in der Bayerischen Vermessungsverwaltung". "Insbesondere die 51 Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit ihren 22 Außenstellen nutzen weit überwiegend Open-Source-Lösungen und Eigenentwicklungen", sagte ein Sprecher. "Sie stehen damit seit vielen Jahren für eine erfolgreiche Umsetzung einer Open-Source-Strategie."