"Ernstes Problem": SPD stellt Fragen
Die Landtags-SPD fordert unterdessen Aufklärung darüber, weshalb die Behörden nicht früher eingeschritten sind. Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Anna Rasehorn sagte: "Rattenkot und Urin zwischen Lebensmitteln sind nicht nur eklig, sondern ein ernstes Problem für den Verbraucherschutz. Wir wollen jetzt konkrete Antworten: Warum ist die Behörde erst im September eingeschritten, wenn das Problem seit einem Jahr bekannt war, wie oft wurde kontrolliert und warum wurde die Öffentlichkeit nicht früher informiert?"
Es sei seit Monaten bekannt, dass bei der Lebensmittelüberwachung in Bayern vielerorts Personal fehle, so Rasehorn. Umso wichtiger sei jetzt die Frage, ob die Kontrollen in diesem Fall ausreichend waren. "Verbraucherschutz darf nicht davon abhängen, ob gerade genug Kontrolleure da sind."
Nach Angaben des Landratsamtes gab es vor der Kontrolle am 4. August zuletzt am 19. Mai 2026 und am 19. November 2025 Kontrollen in dem Norma-Zentrallager in Regenstauf.