Als Auwie Stübbe in seiner Kolumne für die Neue Presse (“Stübbes Stadtgeflüster“) Ende Juli einen kritischen Blick auf die Sanierung des Coburger Landestheaters wirft, entzweien sich die Lager in einer Diskussion, die neu entfacht wird. Freuen wir uns stillschweigend darüber, dass die 350 Millionen Euro schwere, mühsam und lange erarbeitete Erneuerung endlich in konkrete Bahnen läuft? Oder gefährdet sein Hinterfragen von Aufwand und Ertrag, von der Zukunftsfähigkeit und den Inhalten gar das Herzstück der Coburger Hochkultur, ein Baudenkmal von unschätzbarem Wert?