Diskussionsrunde Schutz vor Missbrauch oder Überwachung?

In der Uni Bayreuth findet eine Diskussion zu geplanten EU-Chatkontrollen statt. Mit dabei: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

In Bayreuth zu Gast: die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Foto: IMAGO/Lindenthaler

Die EU-Kommission will gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet vorgehen – und dafür die Kommunikation im Netz kontrollieren. Was bedeuten die von der Kommission geplanten Chatkontrollen wirklich? Dienen sie der Sicherheit von Kindern und Jugendlichen vor Missbrauch – oder laufen die Bürger in Europa damit Gefahr, flächendeckend im Internet überwacht zu werden?

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Antworten auf diese Fragen sollen in einer öffentlichen Diskussion gefunden werden, zu der die Friedrich-Naumann-Stiftung und die Thomas-Dehler-Stiftung an die Universität Bayreuth einladen – am Donnerstag, 13. November (Universität Bayreuth, Gebäude RW I, Seminarraum 58, Unversitätsstraße 30).

Zu Gast sind die ehemalige Bundesjustizministerin und bayerische FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Yusef Mansouri, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht II der Universität Bayreuth. Beide werden aus ihrer Perspektive in das Thema einführen und einordnen, was die EU-Kommission vorgeschlagen hat. Die anschließende Diskussion wird moderiert von Stephan Sohr, Chefredakteur der Verlagsgruppe Hof-Coburg-Suhl-Bayreuth.

Die Veranstaltung dauert von 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr. Der Eintritt ist frei.