Den treuen Fußball-Anhängern des 1. FC Nürnberg wird besonders große Leidensfähigkeit nachgesagt. Dies in erster Linie, weil der Traditionsverein ihnen mit seinen sportlichen Achterbahnfahrten immer wieder ein Wechselbad der Gefühle beschert. Umso schöner ist es dann, wenn die „Glubberer“, wie sie sich selbst im fränkischen Slang bezeichnen, ihre Idole und sich selbst feiern können. Den Beweis dafür, dass man nicht nur im bildlichen Sinn sein Herz an den aktuellen Tabellensiebten der 2. Bundesliga verlieren kann, sondern im schlimmsten Fall auch ein echtes Körperteil, hat nun ein Edelfan aus der Itzgrund-Region geliefert. Der 34-Jährige, der seinen Namen lieber nicht veröffentlicht wissen will und den wir daher in diesem Artikel Stefanos Tsimas nennen, hat seine Euphorie beim Torjubel mit einer schweren Handverletzung bezahlt. Nach dem Siegtreffer von Lukas Schleimer zum 1:0-Auswärtserfolg des 1. FCN beim SC Preußen Münster am 9. März hat er die rund zwei Meter hohe Absperrung vor den Zuschauerrängen erklommen, ist abgerutscht und mit dem Ehering an einer Zaunspitze hängen geblieben.
Drohende Fingeramputation Warum ein Club-Fan Glück im Unglück hatte
Michael Döhler 28.03.2025 - 16:00 Uhr