Drossenhausen Aktionsbündnis contra Rastanlage

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Mit einem Banner demonstriert ein Aktionsbündnis gegen die geplante Rastanlage. Foto: Aktionsbündnis

Bürger sorgen sich um die Langen Berge und errichten ein Protestbanner. Gleichzeitig starten sie eine Petition.

Drossenhausen - Bereits im November haben einige Bürger aus Drossenhausen das Aktionsbündnis – Pro Natur Lange Berge gegründet und setzen sich damit gegen den geplanten Bau der Tank- und Rastanlage „Coburger Land“ ein. Sprecher des Bündnisses sind Melanie Ehrsam und Sebastian Hofmann.

Der geplante Neubau für 181 Pkw- und 64 Lkw-Stellplätze soll in seinem Endzustand 14 Hektar vereinnahmen und sechs Hektar Fläche versiegeln – und geschätzt 19 Millionen Euro kosten, schreibt das Aktionsbündnis.

Eine solche Anlage am geplanten Standort sei aus wirtschaftlicher und verkehrstechnischer Sicht unnötig und werde im Betrieb jährlich Steuergelder verbrauchen, um die Verluste auszugleichen, da der LKW-Verkehr nicht den ursprünglichen Berechnungen entspricht. Sie sei aus ökologischer Sicht eine Katastrophe für das angrenzende Ökosystem „Lange Berge“ und für Lautertal, das durch die Flächenversiegelung bei Starkregenereignissen mit Überflutungen zu rechnen habe.

Als Mahnmal wurde in unmittelbarer Nähe des geplanten Standortes ein Banner errichtet, um auf das Vorhaben aufmerksam zu machen. Außerdem wurde eine Petition gegen den Bau gestartet.

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